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ECO CLUBS für Schüler 

Gemeinsam mit unserem Projektpartner FONAR arbeiten wir in 15 Schulen im Norden Ghanas. Im Rahmen von kreativ gestalteten Schul-Clubs werden Kinder und Jugendliche für die Wiederbegrünung sensibilisiert. Darüber hinaus unternimmt jeder Eco Club verschiedene Aktivitäten für die Allgemeinheit, wie zum Beispiel das Heranziehen von Bäumen auf Gemeinschaftsland. 

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Trainings für Lehrer

 

In mehrtätigen Workshops können sich Lehrer und Schulleiter umfangreiches Wissen über das Erwecken von Bäumen aneignen. Dabei werden auch pädagogische Methoden erlernt, um dieses Bewusstsein bestmöglich an die junge Generation weiterzugeben.

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Kampagnen für die Öffentlichkeit

 

Damit eine Botschaft in der Gesellschaft ankommt, muss sie über alle möglichen Kanäle vermittelt werden. In Form von Plakaten, Theaterstücken, Schaugärten, Versammlungen und Festen erreicht unsere Geschichte der Hoffnung ein breites Publikum.

Unsere Wiederbegrünungs-Bewegung im ghanaischen Fernsehen

Hoffnung für Ghana 

Sumaila Seidu Saaka (Vorstand FONAR) berichtet:

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Ghana liegt zwischen Atlantik und Sahel

"Ghana, früher als „Goldküste“ bekannt, liegt am Atlantischen Ozean in Westafrika und grenzt an Togo, der Elfenbeinküste und Burkina Faso. In dem Land, das etwa so groß wie Großbritannien ist, leben mehr als 30 Millionen Menschen.

 

Mehr als ein Drittel der Bevölkerung ist unter 15 Jahre alt. In den letzten zwei Jahrzehnten gab es große Fortschritte unter demokratischer Regierungsführung und einem Mehrparteiensystem.

 

Ghana rangiert in Bezug auf Meinungs- und Pressefreiheit durchgehend unter den drei ersten Ländern Afrikas, mit starken Rundfunkmedien, wobei das Radio das Medium mit der größten Reichweite ist. Faktoren wie diese geben Ghana solides Sozialkapital."

Umkehr der Landdegradation für verbesserte Lebensumstände in der Upper East Region

"Die Upper East Region (UER) ist eine von 16 Verwaltungsregionen Ghanas. Sie befindet sich in einer halbtrockenen agroökologischen Zone, die in der Übergangszone zwischen den trockenen Savannen-Graslandteilen von Guinea und dem Sudan in Westafrika liegt und an die Sahelzone grenzt. Die Region umfasst eine geschätzte Landfläche von 8.842 km², von denen 80 % unter mäßiger bis schwerer Bodendegradation leiden.

 

Die UER hatte 2010 eine Gesamtbevölkerung von rund 1,04 Millionen Menschen mit einer jährlichen Wachstumsrate von etwa 1,2 Prozent. Die durchschnittliche Bevölkerungsdichte der Region beträgt 118,4 Einwohner/km², verglichen mit einer landesweiten Bevölkerungsdichte von 103,4 Einwohnern/km².

 

Die überwiegend ländliche Bevölkerung der UER, in der mehr als vier von zehn Menschen unter der Armutsgrenze leben, ist von der regenversorgten Subsistenzlandwirtschaft abhängig.

 

Als das gravierendste Umweltproblem in der Region wurde die Wüstenbildung als Folge einer schnellen Umweltzerstörung aufgrund negativer Rodungspraktiken identifiziert. Die Lebensgrundlage ländlicher bäuerlicher Haushalte ist somit durch zunehmende Dürre in der Landwirtschaft und den Verlust der Bodenfruchtbarkeit bedroht."

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Vision einer besseren Zukunft 

"Forum for Natural Regeneration (FONAR) ist eine in Ghana registrierte gemeinnützige und nichtstaatliche Umweltorganisation (NGO), die derzeit in der Upper East Region (UER) tätig ist. FONAR wurde 2014 gegründet, um die weit verbreitete Einführung von Farmer Managed Natural Regeneration (FMNR) als einfache und kostengünstige Technik zur Wiederherstellung und Wiederbegrünung von degradiertem Land in den Gemeinden, in denen wir arbeiten, zu fördern.

 

Wir tun dies durch soziale Mobilisierung, Fürsprache und die Pflege von echten Partnerschaften. Der Hauptgrund für den Verlust von Baumbestand in der UER, in der wir arbeiten, ist die Rodung von Land für die Landwirtschaft nach der traditionellen „Slash and Burn“-Methode.

 

Um den Trend umzukehren, arbeitet FONAR mit lokalen Gemeinden und seinen Partnern zusammen, um die Einführung von Farmer Managed Natural Regeneration (FMNR) zur Wiederbegrünung degradierter Ackerflächen und kommunaler Flächen zu fördern und über Schulumweltclubs zu arbeiten, um den Jugendlichen nachhaltige Verhaltensweisen zu vermitteln."